MOSKAU: Im Konflikt mit Russland hat der georgische Präsident Michail Saakaschwili dem Kreml vorgeworfen, die europäische Landkarte mit Gewalt verändern zu wollen.
Die russische Führung strebe zudem einen Machtwechsel in Georgien an, erklärte Saakaschwili gegenüber der 'Financial Times'. Ungeachtet der internationalen Kritik hält Russland in dem Konflikt an seinem Kurs fest. Der russische Präsident Dmitri Medwedew verteidigte in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel seine Entscheidung, die von Georgien abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien als unabhängig anzuerkennen. Auch die Außenminister der sieben führenden westlichen Industrienationen verurteilten unterdessen das Vorgehen Russlands.
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